Friedrich Lutzmann - Autopionier aus Dessau


In Rüsselsheim angekommen baute sich Adam Opel ein Unternehmen auf in welchem er Nähmaschinen herstellte und verkaufte. Parallel zu der Herstellung von Nähmaschinen begann Opel ebenfalls mit der Produktion von Fahrrädern. Nach dem Tod von Adam Opel, führten seine fünf Söhne das Unternehmen weiter.


Die Gebrüder Opel

Ende des 18. Jahrhunderts erlebte die Fahrradproduktion in Europa einen Boom und immer mehr Unternehmen begannen damit, Fahrräder herzustellen. Da die Konkurrenz ständig wuchs, ging die Produktion bei den Opel stark zurück. Auf Grund dieser Ereignisse verstärkte sich das Interesse der damals noch jungen Brüder für die Automobil-Branche. Als Brüder die Willhelm und Fritz dann die erste Automobilausstellung in Deutschland besuchten, nahmen sie Kontakt mit Friedrich Lutzmann auf. Auf seine Einladung hin fuhren die Brüder nach Dessau, um sich die Fahrzeuge von Lutzmann anzusehen und eventuell mit ihm ins Geschäft zu kommen. Beim zweiten Besuch in Dessau entschieden sich Willhelm und Fritz Opel dazu, Lutzmann die gesamte Fabrik mit Werkzeugmaschinen, Fahrzeugen und Patenten abzukaufen und nach Rüsselsheim zu verlegen.
Da Friedrich Lutzmann mit dem Verkauf seiner Automobil- Motorwagen ausgesorgt hatte, willigte er ein und übergab somit den Opelbrüdern sein Lebenswerk.

Am 23. April 1930 starb Lutzmann. Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem Friedhof III in Dessau. Damit endete in Dessau ein Stück Automobilgeschichte und Rüsselsheim wurde zur Stadt der Opel- Patent- Motorwagen.
Heute ist es immer noch möglich einige Arbeiten Lutzmanns im Krötenhof in Dessau zu betrachten.

 

 

 

 

 

 

 

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